Jean-Marc aus der Zentralafrikanischen Republik – Gesichter der Verfolgung

Die Lage in der Zentralafrikanischen Republik ist katastrophal: Kriminalität, Kämpfe und große Armut prägen den Alltag. Noch schlimmer trifft es Christen: Sie werden obendrein von Islamisten ins Visier genommen. Dennoch schöpft Pastor Jean-Marc aus seinem Glauben Kraft und Hoffnung und setzt seinen Dienst für eine bessere Zukunft fort.

Geeres aus Syrien: Liebe statt Hass | Gesichter der Verfolgung

Ein Schlag trifft Geeres mitten ins Gesicht – und das nur weil er ein Kreuz trägt. Muslime aus seiner Nachbarschaft haben es auf den christlichen Syrer abgesehen. Er hasst sie. Jahre später muss er sogar in Deutschland miterleben, wie Christen von Muslimen angefeindet werden. Ihre Angst geht ihm nahe, doch er ist überzeugt, nur Liebe kann etwas verändern.

Von ISIS befreit und doch im Elend – Christen im Irak und Syrien – Fenster zum Sonntag

Vor drei Jahren breitete sich die Schreckensherrschaft des sogenannten Islamischen Staates im Irak und Syrien rasend schnell aus. Millionen von Menschen sahen die Bilder von flüchtenden Jesiden und Christen am Fernsehen, die nach dem Fall der Stadt Mossul auf Hügeln Zuflucht suchten und auf Hilfe warteten. Umzingelt von den Kämpfern in Schwarz. Zigtausende Menschen wurden von den Islamisten in den vergangenen Jahren im Irak und Syrien vertrieben oder brutal ermordet. Im Juli 2017 meldeten die Nachrichtenagenturen die ermutigende Nachricht, der IS sei aus der irakischen Stadt Mossul vertrieben. Doch die ehemals vom IS besetzten Gebiete sind grösstenteils zerstört und vermint. Für die vertriebenen Völkergruppen von Christen, Jesiden und Kaka‘i gestaltet sich die Rückkehr in ihre Dörfer und Städte enorm schwierig. Das Schweizer Hilfswerk «HMK Hilfe für Mensch und Kirche» half als eines der ersten, fünf Dörfer nahe Mossul wieder aufzubauen. Severiyos Aydin gründete vor sechs Jahren das Hilfswerk «Aramaic Relief». Er war dabei, als drei Tage nach der Aufgabe des IS in der Stadt Karakosch in einer zerstörten Kirche ein erster Gottesdienst gefeiert wurde. Die Lage im Irak und in Syrien ist sehr komplex. Nahostkorrespondent Pascal Weber gibt im Gespräch mit Aline Baumann Hinweise, was es brauchen würde, damit die unterschiedlichen Völker und Gruppierungen wieder friedlich nebeneinander leben könnten. Auch in Syrien sind ehemalige Hochburgen des IS gefallen. In Kobane richtet das Hilfswerk «AVC Aktion für verfolgte Christen und Notleidende» eine Bäckerei ein: 32 000 Brote werden dort jeden Tag gebacken. Und in der Nähe von Rakka platzierten sie einen «Hospitainer» – einen zur mobilen Klinik umgebauten Container. Gut geeignet, um die gebeutelte Bevölkerung mit medizinischer Hilfe zu versorgen.

Pastor Musa aus Syrien: Licht in der Finsternis | Gesichter der Verfolgung

Als der syrische Krieg beginnt, sind Pastor Musa und seine Gemeinde schockiert. Islamisten gewinnen an Einfluss. Das Leid ist groß, viele Gemeindemitglieder verlieren Angehörige und Freunde. Doch gleichzeitig wird die Gemeinde aktiv und hilft wo und wem sie kann — und Pastor Musa entdeckt: die Menschen sind so offen wie nie, von Jesus Christus zu hören.

Der Traum vom Frieden – Lydia aus Nigeria | Gesichter der Verfolgung

Die Studentin Lydia interessiert sich nicht für Politik. Sie liebt Musik und hofft auf ihren Traummann. Doch ein Leben in Frieden ist unmöglich: Die Gewalt im Norden Nigerias eskaliert und Lydia fällt einem Bombenanschlag zum Opfer. Nie wieder wird sie laufen und tanzen können. Ihre Verwandten wollen ihr helfen – aber nur wenn sie Jesus aufgibt.