The family I lost in North Korea. And the family I gained | Joseph Kim

A refugee now living in the US, Joseph Kim tells the story of his life in North Korea during the famine years. He’s begun to create a new life — but he still searches for the family he lost.

This is what it’s like to go undercover in North Korea | Suki Kim

For six months, Suki Kim worked as an English teacher at an elite school for North Korea’s future leaders — while writing a book on one of the world’s most repressive regimes. As she helped her students grapple with concepts like “truth” and “critical thinking,” she came to wonder: Was teaching these students to seek the truth putting them in peril?

Meine Brüder und Schwestern in Nordkorea – Dokumentation

Wer weiß schon außerhalb des Landes wirklich etwas über Nordkorea? Was wir von diesem abgeschotteten Reich zu sehen und zu hören bekommen, ist immer das Gleiche: Militär-Paraden mit Panzern und Raketen, Soldaten und Soldatinnen, die wie Roboter marschieren, Kriegsdrohungen, Hungersnöte, abgemagerte Kinder und nicht zuletzt drei Generationen von scheinbar wahnsinnigen Diktatoren und eine ihnen hysterisch huldigende Gefolgschaft. Ausländer, die nach Nordkorea reisen, verstehen die Menschen nicht. Die in Korea geborene deutsche Filmemacherin Sung-Hyung Cho spricht ihre Sprache, aber auch ihr ist das Land, der nördliche Teil ihrer Heimat, fremd.
Cho, Regisseurin von Heimatfilmen besonderer Art (“Full Metal Village”), hat sich diesmal auf eine eindrucksvolle Reise zur Erkundung dieser ihr fremden nordkoreanischen Heimat begeben. Die Menschen, denen sie auf dieser Reise begegnet – darunter Soldatinnen, Bauern, Näherinnen, ein Ingenieur und seine Familie – sind keine Zufallsbekanntschaften, sondern wurden vom Regime ausgesucht. Trotzdem entsteht durch die aufrichtig interessierten, respektvollen Fragen von Cho im Gespräch eine berührende Nähe, die einen Einblick gewährt hinter die Klischees und die – in den Industriezentren – protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt. Der Blick der Regisseurin ist frei von jeglicher Wertung.
So kommt ein Volk zum Vorschein, dessen Liebe zu “seinem Führer” uns mehr als einmal sonderbar erscheint, das seine Wünsche und die sehnsuchtsvolle Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der beiden Koreas aber noch längst nicht aufgegeben hat. “Kommen Sie und suchen Sie nach uns”, bittet am Ende die strenge Matriarchin die Autorin Sung-Hyung Cho.