Reste für die Armen? – Deutschland

Die Tafeln werden in Deutschland als die größte soziale Bewegung der 1990er-Jahre bezeichnet. Was bedeutet es aber tatsächlich, in Deutschland arm zu sein und was sollte die Politik anstelle privater Initiativen gegen Armut unternehmen?

Deutschland – Heimat – Fremdes Land / Russlanddeutsche in Deutschland

Russlanddeutsche zwischen Politik und Populismus Film von Galina Dick und Rainer Fromm.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die “Spätaussiedler” unauffällig – man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls – des “Kanzlers der Einheit”.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die “Spätaussiedler” unauffällig – man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls – des “Kanzlers der Einheit”.

Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt: Eine neue, hier geborene Generation definiert sich selbstbewusst über ihre russischen Wurzeln, bleibt beim Feiern und im Bekanntenkreis unter sich – während viele Ältere sich an nationalen Gruppen, insbesondere an der AfD, orientieren: Sie eint die scharfe Ablehnung von Neu-Zuwanderern, liberaler Lebensentwürfe – sowie das Bekenntnis zu Familie, Glaube und Heimat.
Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern: Die Dokumentation ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für das Selbstbild und die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.

Film von Galina Dick, Rainer Fromm

Quelle: ARD, 2018

Buchpräsentation: Infantilismus – Der Nanny-Staat und seine Kinder

In der Team Stronach Akademie präsentieren Birgit Kelle, René Zeyer, Andreas Tögel und Christian Günther das Buch „Infantilismus – Der Nanny-Staat und seine Kinder“.