Meine Brüder und Schwestern in Nordkorea – Dokumentation

Wer weiß schon außerhalb des Landes wirklich etwas über Nordkorea? Was wir von diesem abgeschotteten Reich zu sehen und zu hören bekommen, ist immer das Gleiche: Militär-Paraden mit Panzern und Raketen, Soldaten und Soldatinnen, die wie Roboter marschieren, Kriegsdrohungen, Hungersnöte, abgemagerte Kinder und nicht zuletzt drei Generationen von scheinbar wahnsinnigen Diktatoren und eine ihnen hysterisch huldigende Gefolgschaft. Ausländer, die nach Nordkorea reisen, verstehen die Menschen nicht. Die in Korea geborene deutsche Filmemacherin Sung-Hyung Cho spricht ihre Sprache, aber auch ihr ist das Land, der nördliche Teil ihrer Heimat, fremd.
Cho, Regisseurin von Heimatfilmen besonderer Art (“Full Metal Village”), hat sich diesmal auf eine eindrucksvolle Reise zur Erkundung dieser ihr fremden nordkoreanischen Heimat begeben. Die Menschen, denen sie auf dieser Reise begegnet – darunter Soldatinnen, Bauern, Näherinnen, ein Ingenieur und seine Familie – sind keine Zufallsbekanntschaften, sondern wurden vom Regime ausgesucht. Trotzdem entsteht durch die aufrichtig interessierten, respektvollen Fragen von Cho im Gespräch eine berührende Nähe, die einen Einblick gewährt hinter die Klischees und die – in den Industriezentren – protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt. Der Blick der Regisseurin ist frei von jeglicher Wertung.
So kommt ein Volk zum Vorschein, dessen Liebe zu “seinem Führer” uns mehr als einmal sonderbar erscheint, das seine Wünsche und die sehnsuchtsvolle Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der beiden Koreas aber noch längst nicht aufgegeben hat. “Kommen Sie und suchen Sie nach uns”, bittet am Ende die strenge Matriarchin die Autorin Sung-Hyung Cho.

Preiskampf der Billigairlines – Profit. Auf Kosten aller? | Reportage

Ryanair ist nach Passagierzahlen inzwischen das größte Unternehmen in der europäischen Flugbranche. Der Billigflieger setzt die ganze Branche unter Druck. Aber wer zahlt den Preis, wenn gnadenlos um Marktanteile gekämpft wird?

My escape from North Korea | Hyeonseo Lee

As a child growing up in North Korea, Hyeonseo Lee thought her country was “the best on the planet.” It wasn’t until the famine of the 90s that she began to wonder. She escaped the country at 14, to begin a life in hiding, as a refugee in China. Hers is a harrowing, personal tale of survival and hope — and a powerful reminder of those who face constant danger, even when the border is far behind.